Social Media-Verbotsdebatte – Medienkompetenz statt Bevormundung

Die Freien Demokraten sprechen sich klar gegen pauschale Social-Media-Verbote und Klarnamenpflicht aus. Stattdessen setzt die FDP auf Medienkompetenz, differenzierte Regulierung und konsequente Rechtsdurchsetzung.

Die Diskussion um den Schutz von Jugendlichen beim Umgang mit Sozialen Medien dauert an. Aktuell hat die CDU auf ihrem Parteitag einen Beschluss gefasst, in dem ein Verbot für Jugendliche bis 14 Jahre gefordert wird. FDP-Chef Christian Dürr sieht solche pauschalen Verbote kritisch: „Die CDU macht es sich zu einfach.“ Anlässlich einer Pressekonferenz macht er deutlich: „Ein pauschales Verbot verschließt die Augen vor der Realität junger Menschen.“

Aus Sicht der Freien Demokraten muss Medienbildung verbindlicher Bestandteil aller Lehrpläne werden. Nur wer früh lernt, Risiken zu erkennen und Chancen zu nutzen, kann sich souverän im digitalen Raum bewegen. Die Kultusministerkonferenz und die Bundesbildungsministerin seien gefordert, entsprechende Standards umzusetzen. Für die Freien Demokraten ist klar, dass es Medienbildung statt Symbolpolitik braucht, differenzierte Regulierung und Vertrauen in die Fähigkeit junger Menschen, Verantwortung zu übernehmen.

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Murmeltiertag in der Wirtschaftspolitik? Nicht mit uns.

Heute, am 2. Februar, ist Murmeltiertag. Ein Tag, an dem sich alles wiederholt – zumindest für Bill Murray. Für uns fühlt sich die deutsche Wirtschaftspolitik zurzeit genauso an: Immer wieder werden Reformen angekündigt, immer wieder werden konkrete Vorschläge gemacht, immer wieder passiert genau das gleiche: Nämlich gar nichts! Die gleichen Versprechen, die gleichen Rezepte, die gleichen Debatten. Und am Ende bleibt es beim Stillstand. Aber was folgt daraus? Viele Menschen frustriert es zurecht, dass scheinbar nichts mehr funktioniert und der Status quo dadurch zementiert wird. Wir wollen uns damit nicht zufrieden geben. Für uns Freie Demokraten ist klar: Deutschland braucht keinen wirtschaftspolitischen Murmeltiertag, sondern eine echte Wirtschaftsagenda mit mutigen Reformen. Diese Haltung prägt auch unser neues Grundsatzprogramm, das wir derzeit erarbeiten. Dort wollen wir klar festschreiben: Eine moderne liberale Wirtschaftspolitik denkt europäisch, handelt global und setzt auf Freiheit statt auf staatliche Selbstbeschäftigung. Zeit, aus der Endlosschleife auszusteigen.

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